Sichere IT-Lösungen für das Gesundheitswesen
Richtlinienkonforme Healthcare-IT-Security.
Für ein vertrauenswürdiges digitales Gesundheitswesen.
Digitale Souveränität und Sicherheit für den Healthcare-Sektor
Reibungslose Kommunikation und Informationssicherheit entscheiden im Gesundheitswesen über Leben und Tod – sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich. Gerade letzterer wird von Richtlinien wie dem Digital-Gesetz des Bundesministeriums für Gesundheit und der europäischen NIS-2-Richtlinie immer stärker fokussiert, gefördert und geschützt. Denn: Das digitale Gesundheitswesen birgt viele Vorteile für alle Marktteilnehmer, darf jedoch niemals auf Kosten der Datensicherheit gehen.
Eine vertrauenswürdige IT-Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für jede Form der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Nur so lassen sich die wertvollen Synergieeffekte der Digitalisierung sicher nutzen und potenzielle Haftungsrisiken für die Gesundheitsversorger vermeiden.
Als europäischer Lösungsanbieter bietet R&S Networks and Cybersecurity sichere IT für das Gesundheitswesen – Engineered in Germany – und ermöglicht somit eine bessere Versorgungsqualität bei vollster Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsanforderungen.
Schnellüberblick über die R&S Networks and Cybersecurity (vormals LANCOM) Healthcare Lösungen:
R&S Networks and Cybersecurity Broschüre Healthcare
R&S Networks and Cybersecurity Flyer Connected Health Ecosystem
R&S Networks and Cybersecurity Flyer Health-IT-Infrastrukturen
R&S Networks and Cybersecurity Matchmaker Health-IT-Lösungen
LANCOM Systems heißt nun R&S Networks and Cybersecurity
LANCOM Systems heißt seit dem 01.07.2026 Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity. Produktinformationen und Kommunikationsmaterialien werden entsprechend unter der neuen Unternehmensbezeichnung geführt.
Digitalisierung im Gesundheitswesen sicher umsetzen
Die digitale Vernetzung im Gesundheitssektor eröffnet durch eHealth und Digital Health neue Möglichkeiten: optimale Ressourcennutzung, einheitliche Prozesse und Synergieeffekte. Um diese Vorteile voll auszuschöpfen, ist eine sichere, gesetzeskonforme IT-Infrastruktur essenziell. Sie bildet die Grundlage für eine zielgerichtete Zusammenarbeit zwischen Praxen, Kliniken, Pflegediensten und Therapeuten.
Mit Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity profitieren Gesundheitsdienstleister von innovativen Lösungen, die die moderne Patientenversorgung und den Schutz sensibler Daten vereinen.
Jetzt in Digitale Souveränität und NIS2-Vorbereitungen investieren
Das Gesundheitswesen ist schon seit 2016 Teil der von der NIS1-Richtlinie betroffenen KRITIS-Sektoren und unterliegt bestimmten europäischen Cybersicherheits-Anforderungen. Mit NIS2 kommen nun ab Oktober 2024 weitere, verschärfte Vorgaben hinzu, die in nationalen Gesetzen festgehalten werden. Ihre Einhaltung wird überprüft und sanktioniert. Am besten bereiten Sie sich bereits jetzt vor und informieren sich, was Sie in Zukunft beachten müssen – auch im Sinne Ihrer Digitalen Souveränität:
Jetzt zu NIS2 und zum Thema „Digitale Souveränität“ informieren!
Digital Health: Die politischen Weichen sind gestellt
Durch den Austausch medizinischer Daten in Versorgungsclustern soll die Gesundheitsversorgung leichter zugänglich, effektiver und günstiger werden. Auch Diagnostik, Therapie und Forschung lassen sich im digitalen Verbund effizienter und gleichzeitig individueller gestalten.
Als wünschenswerter Nebeneffekt rückt der Patient in den Mittelpunkt des Geschehens. Durch zielgerichteten Informationsaustausch, reibungslose Kommunikation und engmaschige Betreuung entlang des „Digital Patient Pathway“ oder auch „Digital Care Pathway“ steigt die Versorgungsqualität signifikant.
Gesetze und Richtlinien zum Schutz von Patientendaten
Mit der voranschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens steigt für medizinische und Forschungseinrichtungen das Cyberrisiko. Dementsprechend regeln zunehmend strenge nationale und europäische Gesetze den Schutz der sensiblen Patientendaten und kritischer medizinischer Systeme.
Digital-Gesetz (BMG)
Das „Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens“ (Digital-Gesetz) beschreibt sehr klar, wohin sich die Gesundheitsversorgung in Deutschland ab 2024 bewegen soll:
Weg von der ländlichen und demografischen Unterversorgung, hin zu einer digital vernetzten Versorgungslandschaft mit breitem medizinischem Angebot (eHealth / Digital Health). Und das möglichst schnell. Einige europäische Länder sind diesbezüglich weit voraus, andere treiben mit ähnlichen Gesetzen die Entwicklung voran.
Datenschutz, Patientendaten und NIS2
Das Patientendatenschutzgesetz (PDSG) beschreibt Richtlinien zum Schutz elektronischer Patientendaten.
Viele Einrichtungen des Gesundheitswesens zählen außerdem zur kritischen Infrastruktur (KRITIS). Für sie gilt seit 2021 das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 und ab Oktober 2024 die europäische Richtlinie für Netzwerk- und Informationssicherheit NIS2.
Diese wird aktuell mit dem NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz in deutsches Recht überführt und verpflichtet zu Informations- und Netzwerksicherheitsmaßnahmen. Nicht eingehaltene Vorgaben werden mit Geldbußen in Millionenhöhe sanktioniert – wobei die Inhaber und Verantwortlichen in Praxen, MVZ und Kliniken mit ihrem Privatvermögen haften sollen.
Ländliche Gesundheitsversorgung durch sichere Gesundheitsnetzwerke
Für die flächendeckende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sind sektorenübergreifende Versorgungsprozesse ein Schlüsselfaktor. Leider wird die Versorgungsdichte insbesondere im ländlichen Raum aufgrund von Ärztemangel und Schließungen von Praxen und Apotheken immer geringer.
Dem entgegenwirken lässt sich nur mit regionalen Gesundheitszentren und -netzwerken, in welchen Ärzte, Apotheken, Pflegedienste, Labore und Sanitätshäuser zur Behandlung der Patienten zusammenarbeiten. Dabei ist es für eine hochwertige Gesundheitsversorgung unerlässlich, eine gesicherte Datenbasis über die Patienten und einheitlich genutzte, vertrauenswürdige Kommunikationskanäle zu schaffen.
Das R&S Networks and Cybersecurity Connected Health Ecosystem-Konzept bietet dem Gesundheitsmarkt ein digitales Ökosystem, in dem sich Gesundheitsdienstleister mit aktueller, sicherer Netzwerktechnik ausstatten und in geschützten Versorgungsclustern zusammenschließen können.
R&S Networks and Cybersecurity Connected Health Ecosystem
Die Basis für digitale Ökosysteme und Symbiosen im Gesundheitsmarkt
Grundlage für den gesetzeskonformen und effizienten Informationsaustausch innerhalb des digitalen Patientenpfads ist ein geschlossenes digitales Netzwerk, in dem die beteiligten Gesundheitseinrichtungen die hochsensiblen Patienteninformationen zur Versorgung sicher generieren und austauschen können.
Das R&S Networks and Cybersecurity Connected Health Ecosystem bietet dafür die besten Voraussetzungen: Es stattet die jeweiligen Einrichtungen mit einer R&S Networks and Cybersecurity Health-IT-Infrastruktur aus und wird dann über eine R&S Networks and Cybersecurity Health-IT-Clusterlösung mithilfe eines Cloud-gemanagten, digitalen Gesundheitsnetzwerks zum übergreifenden Versorgungscluster erweitert.
Mit der Symbiose aus Health-IT-Infrastruktur und -Clusterlösung können multiple Datenverbindungen zwischen Praxen, Kliniken, Laboren und Therapeuten etabliert werden. Zusätzlich können insbesondere größere Einrichtungen Gesundheitsdienstleistern im Home Office mit einem dezentralen Zugang über den R&S®LANCOM Advanced VPN Client eine telemedizinische Versorgung der Patienten ermöglichen.
Die R&S Networks and Cybersecurity Health-IT-Clusterlösungen lassen sich nach Bedarf vergrößern. Sie können Ihr Netzwerk und das Leistungsangebot also sukzessive ausbauen. Das Versorgungsnetzwerk wird dabei durch spezialisierte und geschulte Systemhäuser installiert und überwacht.
R&S Networks and Cybersecurity Health-IT-Lösungen
Cybersicherheit und digitale Vernetzung für eine optimale Gesundheitsversorgung
Mit den R&S Networks and Cybersecurity Health-IT-Infrastrukturen können alle in den Gesundheitsinstitutionen notwendigen Netzwerkkomponenten (Hard- und Software sowie Service-/Support-Leistungen) gekauft, geleast oder für drei Jahre gemietet werden.
Die Health-IT-Clusterlösungen vernetzen die Gesundheitseinrichtungen schließlich in einem digitalen Ökosystem zur gemeinsamen Kooperation, welches von Managed Services Providern verwaltet wird. So können auch übergreifende Verbund- und Zuweisernetzwerke sicher realisiert werden.
Die Vorteile für Gesundheitsinstitutionen:
- Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben des Digital-Gesetzes und der NIS-2-Richtlinie
- Gesicherte Nutzung der Telemedizin innerhalb von Ärzte- und Gesundheitsnetzwerken
- Cybersecurity auf dem aktuellen Stand der Technik
- Flexibilität: Kauf, Leasing oder Miete zu monatlichen bzw. quartalsweisen Nutzungsgebühren
- Ressourcenschonung dank Betreuung durch branchenerfahrenen Technik-Partner
Die komfortable Komplettlösung ist jederzeit skalierbar auf den Bedarf der Gesundheitseinrichtung.
R&S Networks and Cybersecurity Healthcare-Experten konsultieren
Sichere Netzwerke im Gesundheitswesen: gut für alle
Die Zusammenarbeit entlang des medizinischen und pflegerischen Versorgungspfades bringt für Institutionen und Patienten konkrete Vorteile. Einige Beispiele:
Für Leistungsanbieter
- Effiziente Ressourcenplanung
- Optimierung der klinischen Abläufe
- Keine redundante Dokumentation
- Gemeinsame, fundierte klinische Entscheidungen
- Schnellere Reaktion auf Zustandsveränderung
- Weniger Notfälle
Für Patienten
- Transparente Terminplanung
- Zeitgemäßer Service (mobil, flexibel, eigeninitiativ)
- Zeit- und Wegeersparnis, keine Facharzt-Odysseen
- Schnellere Genesung oder Besserung, höhere Lebensqualität
- Höhere Überlebensrate
Für Personal
- Entlastung im Praxis-, Pflege- und Klinikalltag
- Fokus auf qualifizierte Tätigkeiten zugunsten des Patientenwohls
Für Staat und Krankenkassen
- Schließung von Versorgungslücken
- Ausgleich steigender Kosten
FAQs für das Gesundheitswesen
Wie können Patientendaten in vernetzten Gesundheitsnetzwerken sicher ausgetauscht werden?
Patientendaten sollten nur über geschützte, klar geregelte Kommunikationswege zwischen berechtigten Einrichtungen ausgetauscht werden. Dazu gehören verschlüsselte Verbindungen, sichere Zugriffsrechte, aktuelle Netzwerksicherheit und eine nachvollziehbare Verwaltung der beteiligten Systeme. So können Praxen, Kliniken, Labore, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und Therapeuten digital zusammenarbeiten, ohne den Schutz sensibler Gesundheitsdaten zu gefährden.
Warum sind Managed Services für Health-IT-Infrastrukturen sinnvoll?
Managed Services entlasten Gesundheitseinrichtungen, weil Planung, Betrieb, Monitoring und Wartung der Netzwerkinfrastruktur von spezialisierten IT-Partnern übernommen werden können. Das ist besonders hilfreich, wenn Praxen, MVZ, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen, aber nur begrenzte interne IT-Ressourcen haben. Gleichzeitig lassen sich Netzwerke skalierbar betreiben und bei Bedarf um weitere Standorte oder digitale Gesundheitsdienste erweitern.
Wie können sich Gesundheitseinrichtungen auf NIS2 und neue Anforderungen an die IT-Sicherheit vorbereiten?
Gesundheitseinrichtungen sollten zunächst prüfen, welche Systeme, Daten und Prozesse besonders kritisch für die Versorgung sind. Danach empfiehlt sich eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen, etwa bei Netzwerken, Zugriffen, Firewalls, Updates, Backups und Monitoring. Auf dieser Basis lassen sich technische und organisatorische Maßnahmen priorisieren, um Patientendaten besser zu schützen, Ausfälle zu vermeiden und regulatorische Anforderungen schrittweise umzusetzen.
IT-Wissen vertiefen. Lösungen entdecken. Dranbleiben.
Bereit für eine vertrauenswürdige IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen?
Mit R&S Networks and Cybersecurity schaffen Gesundheitseinrichtungen die Grundlage für sichere Patientendaten bei gleichzeitig leistungsstarker Vernetzung und NIS2-Konformität.
Anfrage zu den R&S Networks and Cybersecurity Healthcare-Lösungen
Lassen Sie uns ins Gespräch kommen
Haben Sie Fragen zu unseren Produkten oder Lösungen oder möchten Sie ein Projekt mit uns besprechen? Wir finden gemeinsam die passende Lösung.
Nutzen Sie bitte unser Kontaktformular, so erreicht Ihre Anfrage direkt die richtigen Expert:innen.
Vertrieb Deutschland: +49 (0)2405 49936 333
Vertrieb International: +49 (0)2405 49936 122